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 Níniel - Tränenschwer

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LadyKiona

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BeitragThema: Níniel - Tränenschwer   Do Apr 04, 2013 2:28 pm

» Níniel

hold me until I fall

Name:
Níniel. Aus dem Sindarin: Tränenreich.

Rufname:
Nini.

Alter:
2 Jahre.

Geschlecht:
stolze Fähe.

Schamanenstatus:
Lehrling.

Aussehen:

Níniel besitzt ein strahlend weißes Fell, sofern dieses nicht beschmutzt ist – und das passiert bei einem weißen Pelz schnell. Ihr weißer Pelz ermöglicht es ihr zwar sich im Winter gut zu tarnen, sofern Schnee liegt, jedoch ist sie ansonsten ein wahrhafter Blickfang. Sie hat eine sehr zierliche, fast magere Statur. In ihrer Gefangenschaft scheint sie nicht genügend zu essen zu bekommen zu haben. Ein anderes Merkmal der jungen Fähe sind die verzaubernden bernsteinfarbenen Seelenspiegel, die nahe zu alles neugierig aufnehmen. Doch besonders ihre kleine Narbe über der linken Lefze kennzeichnet die Fähe und lässt sie von den anderen Polarwölfen abheben.


Schamanenzeichen:
Besitzt noch keins.


Charakter:
Níniel ist eigentlich ein unkomplizierter Charakter. Aber auch sie hat ihre Macken. Níniel ist eine sehr emotionale und empfindliche Fähe. Sarkasmus kommt bei ihr ganz schlecht an und auch ‚kleine Scherze’, die auf Kosten anderer gehen. Sie ist alles andere als Selbstbewusst und eher das ‚kleine Mauerblümchen’. Gerade deshalb ist ihr Status als Schamanenlehrling außergewöhnlich. Außerdem hat sie große Angst davor alleine zu sein. Insbesondere jedoch hat sie Angst und eine Abneigung gegen Rüden, denn aufgrund ihrer Vorgeschichte ist sie auf diese nicht sonderlich gut zu reden. Sie freundet sich auch das ein oder andere Mal mit ihnen an, jedoch benötigt dies Zeit. Sehr viel Zeit. Níniel ist eine Fähe, die zwar nicht schnell aufgibt, aber dennoch sehr, sehr schnell verzweifelt.
Aber kommen wir mal zu den positiven Aspekten der geprägten Fähe. Wie bereits erwähnt, sie gibt nicht so schnell auf – trotz allem, dass sie schnell verzweifelt. Sie hat ihr Durchhaltevermögen auch bereits im Zoo demonstriert, denn ohne zu verhungern hat sie es tagelang ohne Essen durchgehalten. Außerdem ist die freiheitsliebende Fähe eine sehr feinfühlige Fähe, die weiß wie man beispielsweise mit Verletzten, Welpen, Jungtieren und ähnlichen umzugehen hat. Auch wenn die Fähe einiges hinter sich zu lassen hat ist sie ein Talent im Überspielen dessen. Sie kann – zumindest bei Fähen – auch ihre kindliche Seite nach Außen hin leben. Dadurch, dass sie noch so jung ist, ist sie sehr wissbegierig. Oftmals hinterfragt sie jedoch nicht, sondern fragt sich gedanklich wieso jenes so ist, wie es ist. Sobald sich die Fähe wohl fühlt, kommt sie aus sich hinaus und man entdeckt aus dem stillen Mauerblümchen eine lebhafte Abenteurerin. Die Träne fühlt sich sehr geehrt, dass sie ein Schamanenlehrling werden darf, doch noch unglaublicher findet sie es, dass gerade die Erste sie ausbilden mag. Vermutlicherweise aufgrund ihrer Erfahrung in der Anderswelt, die sie geprägt hat.



Stärken:
- gefühlvoll
- wissbegierig
- feinfühlig
- gibt nicht so schnell auf

Schwächen:
- kein Selbstbewusstsein
- Verlustängste
- Angst vor Einsamkeit
- verzweifelt schnell

Vorlieben:
- Wärme
- Sonne
- Sommer
- Gemeinschaftsleben

Abneigungen:
- Rüden
- Kälte
- Dunkelheit
- Einsamkeit




» loving of dying

Augenfarbe
Größe
Gewicht
Bernstein
73 Cm
49 Kg

Where were you born?

Anders als die Anderen der Zwischenwelt, wurde die Schneeweiße in einer der Anderswelten geboren.

Níniel wurde zusammen mit ihrer Schwester und ihren Brüdern in einem Zoo geboren, welcher den wohl schlechtesten Ruf der Erde, eine der Anderswelt, hatte. Zumindest fühlte es sich so an. Es kamen kaum Menschen – ungewöhnliche Gestalten auf Zweibeinen - vorbei, und wenn sie dann doch mal den Weg in den Zoo fanden, dann schmissen sie mit Steinen oder ähnlichem, weil es ihnen zu unspektakulär gewesen war, was die Wölfe trieben. Was sollte sie denn bitte tun? Durch Feuerringe springen und Stöckchen holen? Nein, das war nicht der Lebenssinn der Wölfe.

Death came as a release

Níniels Familie, die sich das relativ kleine Gehege, mit noch anderen Wölfen teilen musste, hungerte oft tagelang. Es war kein Wunder, dass beinahe jede Woche ein Wolf ihres Geheges starb. So traf es irgendwann auch Níniels Schwester Naru. Qualvoll gestorben an Hungersnot. Níniel selbst hatte - Gott sie Dank - ein gutes Durchhaltevermögen und auch ihre verbliebenen zwei Brüder hielten tapfer durch. Dies mag wohl am Rüdengen gelegen haben, denn es war außergewöhnlich, dass gerade eine Fähe bei Hungernot überlebte, wo sie doch für gewöhnlich das schwächere Glied war.
Wenn es dann mal Futter gab, begann der skrupellose Kampf ums Überleben. Die Wölfe kämpften um das wenige Futter. Als Níniel und ihre Brüder noch klein waren, kämpften ihre Eltern. Eines Tages starb ihre Mutter bei dem Versuch ihnen ein Stück Fleisch zu bringen. Sie wurde von einem anderen hungrigen Wolf getötet. Wenn Fütterungszeit war, erkannte man niemanden mehr wieder. Sie wurden zu Egoisten und wollten so viel wie möglich für sich ergattern, doch das konnte man den Wölfen wohl nicht übel nehmen.

The uncaring Rudes

Als Níniel ca. 1 Jahr alt war, sorgte ihr Vater nicht mehr für sie und ihre Brüder, wobei sich ihre Brüder ganz gut allein durchkämpfen konnten. Ihr Vater sah sich derweil nach anderen Fähen um, zeugte neue Nachkommen. Hauptsache er selbst war mit all’ seinen Bedürfnissen gestillt. So musste Níniel sich selbst versorgen. Bei dem Versuch ein bisschen Fleisch zu erhaschen, wurde ihr eine Narbe verpasst. Nun gut man könnte denken, dass es alltäglich war, denn es ging ums Überleben, aber es war ihr eigener Vater, der ihr diese Narbe verpasste. Und das nur, damit er überleben konnte. Níniel Bild von der Familie rutschte in den Abgrund. Ehre und Familie schien es für ihren Vater nicht zu geben, aber auch ihr Weltbild von Rüden nahm ab. Nicht zu guter letzt, weil ein dahergekommener Rüde einer anderen Familie sich an ihrer Freundin Nana vergriff und sie, weil sie sich ihm nicht beugen wollte, tötete. Níniel zog sich zurück. Sie war allein, denn zu ihren Brüdern hatte sie nie ein gutes Verhältnis gehabt. Die Familie verloren, fast am verhungern und am Boden zerstört. Der Zoo schien jedoch sich aufzulösen.


Journey to a new world

Níniel merkte wie sie betäubt wurde durch einen unangenehmes Stechen in der Brust und in einer Kiste wieder aufwachte. Kurzer Zeit später war sie da, wo sie schon immer hin wollte. Hinaus in die Freiheit. Doch sie hat nie gelernt wie man jagt oder ähnliches. Sie war irgendwo in den Tiefen Wäldern eines ihr unbekannten Gebietes. Sie fühlte sich schon immer von unheimlichen und mystischen Orten derartig angezogen, dass es eine Art Zwang war diese aufzusuchen. Irgendwo in den Tiefen des Waldes, wo schon kein Vogelgesang mehr erklang, kein Wild mehr zu riechen und kein Licht mehr zu sehen war, gab es einen dieser Orte. Während ihres Marsches durch die bezwängende Enge des Waldes, durchfuhr sie ein kalter Schock. Ihre Mutter hatte ihr oft erzählt, dass man spürt wenn man stirbt. Und so fühlte sich die Fähe im Augenblick. Doch dem war nicht so. Als sie wieder aufwachte, war sie an einem komplett anderen Ort. Willkommen in der Zwischenwelt, Träne. Gerade als die Fähe sich aufrichten wollte, spürte sie ein schmerzhaftes Stechen. Ihr ganzer Körper war am Zittern und so brach sie wieder zu Boden. Sie hatte die schwere Reise nicht unverletzt überlebt. Nicht, dass sie ohnehin abgemagert war und ihre Seele in Einzelteile zerfetzt, nun war ihr gesamter Körper an ihre Grenzen gekommen. Hatte sie das Paradies erreicht? Es war als würde sie von Innen sterben. Als wäre dies nicht genug, bemerkte sie, dass ein Brand in ihrer Nähe entfacht war. Vom Rauch und der Hitze wurde der Fähe schwindelig, auch wenn sie sonst kämpfte, so glaubte sie, dass dies nun ihr Tod wäre. War es nicht episch im Paradies zu sterben?

You were my last resort

Doch ein junger Wolf – ungefähr in ihrem Alter – rettete die Fähe. Zu ihrem Entsetzen war es ein Rüde. Die Weiße verstand nicht wieso der Silbergraue sie nicht einfach hat sterben lassen? Doch, trotz ihrer anfänglichen starken Abneigung, kann sie ihn gut leiden, was sie natürlich nicht zugibt. Man bedenke, dass der Silbergraue sie nicht nur aus den Flammen gerettet hat, sondern auch aufgepäppelt hat und mit ihr zum Berg der Weisen reiste, da sie die Schamanen um Rat fragen wollten. Die Weiße kam aus einer anderen Welt und war dennoch so ebengleich. Obgleich sie Rüden hasste, der Silbergraue war anders.
Am Berg der Weisen angekommen, erschien sogar die Erste – als hätte sie die beiden Jungwölfe erwartet – und nahm sie mit in ihre Obhut. Als wäre dies nicht genug, so verkündigte sie, dass sie das Lehramt für die beiden Wölfe aufnehmen würde. Erst verstand Níniel nicht was hier los war und wieso die Schamanen so besorgt klangen. Ihr silbergraue Weggefährte und Held zugleich erklärte ihr die Problematik. Die Weiße war entsetzt. War sie nun doch nicht im Paradies angekommen?
Trotz der Ehre nun ein Schamanenlehrling zu sein, gab es ein Problem. Níniel war kein gewöhnlicher Wolf. Sie konnte ja nicht einmal Jagen.

Quellen:
www.dawnthieves.de
© by Anouk


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